Medien

Die Medienstationen der Ausstellung enthalten Biographien und erzählen besondere regionale Begebenheiten.
Studenten der Technischen Hochschule Amberg-Weiden haben in Audio- und Videobeiträgen eigene Wege gefunden, Biographien und Lebensumstände von Unternehmern und Arbeitnehmern aus verschiedenen Epochen von 1800 bis heute anschaulich zu machen. Dabei haben sie mit authentischen Zitaten und Interviews gearbeitet und sowohl zeitgenössisches wie aktuelles Bildmaterial verwendet.
Darüber hinaus stellten die Amberger Filmemacher Heidemarie und Wolfgang Sander Filmmaterial über die Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg zur Verfügung.
Das Ergebnis ist ein Kaleidoskop vertiefender Beiträge zu den einzelnen Ausstellungskapiteln, die hier online aber auch in der Ausstellung zugänglich sind.

Leben und Arbeiten in der Oberpfalz um 1860


In diesen „Physikatsberichten“ wird sachlich, aber nicht immer ganz unvoreingenommen Auskunft gegeben über die Lebensumstände, Gebräuche und Einkommensmöglichkeiten der Landbewohner Bayerns. Der bayerische König Maximilian II hatte diese Berichte angefordert, um sich ein Bild von der sozialen Lage der Bevölkerung zu machen. (mehr)

Die Unternehmerin Katharina Baumann (Amberg)


Am Anfang der größten Emailwarenfabrik Süddeutschlands - Gebrüder Baumann in Amberg – stand eine Frau: Katharina Baumann, die Mutter. Als „Johann Baumann´s Witwe“ nahm die energische Unternehmerin in der Familie das Heft in die Hand und dirigierte die Söhne, die sich wie der Vater zu Spenglern und Blechnern hatten ausbilden lassen, in die Gründung einer eigenen Fabrik (mehr)

Kirche und industrielle Welt - Der Katholikentag 1884


Auf Initiative und mit Unterstützung des Stadtdekans von St. Martin Michael Heimberger und des Verlegers Joseph Habbel (Pustet Verlag Regensburg und Amberger Volkszeitung) fand einer der wichtigsten Katholikentage des 19. Jahrhunderts in Amberg statt. (mehr)

Die Stadt Amberg im Ersten Weltkrieg


Am 6. August 1914 zogen auch die Soldaten des in Amberg stationierten 6. Bayerischen Infanterie Regimentes in den Krieg. Es ging nach Westen – gegen Frankreich. Die immense Rüstungsproduktion der Gewehrfabrik, der Luitpoldhütte, des Stanz- und Emaillierwerkes Gebr. Baumann und weiterer Unternehmen, (mehr)

Der Arbeitnehmer Wilhelm Frank (Kümmersbruck)


Wilhelm Frank kam mit seiner Familie 1947 nach Amberg. Die Familie war aus dem südlichen Egerland geflüchtet. Der Vater gehörte zu den Mitbegründern der „Bayerischen Grenzland Kunst und Industrie“, später Rosenthal, Amberg (Gropius-Bau). Wie dies geschah und unter welchen Umständen der mittellose Bub bei der Amberger Flaschenhütte Karriere machte,...(mehr)

Der Unternehmer Horst Linn (Eschenfelden)


Bereits wenige Jahre nach der Gründung des Unternehmens berichtete der Bayerische Rundfunk über den willensstarken und innovativen Firmengründer. Damals hatte das ursprünglich Hersbrucker Unternehmen gerade einen neuen Standort in ländlicher Idylle der Oberpfalz gefunden. (mehr)

Forschung und Innovation an der Maxhütte


Am Anfang des heute auf dem Gelände der ehemaligen Maxhütte florierenden Fraunhofer-Instituts stehen zwei Namen: Prof. Dr. Karl Brotzmann und Klaus Conrad. Professor Brotzmann legte seit den 1960er Jahren mit seiner Aufsehen erregenden Entwicklungen in der Stahlgewinnung und –verarbeitung den Grundstein für den Forschungsstandort Maxhütte. (mehr)

Impressionen von der Maxhütte

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Ihren Standort Sulzbach-Rosenberg verdankt die Maxhütte den reichen Erzvorkommen in der Oberpfalz und dem großen Bedarf an Eisen und Stahl für den Eisenbahnbau in Bayern seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Immer wieder gehörte das Unternehmen zu den innovativsten Eisen- und Stahlwerken Europas. (mehr)

Der Unternehmer Jürgen W. Ruttmann (Schnaittenbach)


Der Atlantik ist seine Westentasche, Verhandlungen mit chinesischen Werften schrecken ihn nicht und Schiffstaufen sind (fast) schon Routine – der Hamburger Jürgen W. Ruttmann wollte eigentlich Forstwissenschaft studieren und ließ sich von der Familie dann doch überreden, Reeder zu werden. (mehr)