Highlight

Linn High Therm

 

 

Immer der Zeit voraus

 

Linn High Therm, Eschenfelden
Die Geschichte von Linn High Therm begann im nahen Mittelfranken, in Hersbruck. Hier gründete Horst Linn, Elektroingenieur und Spezialist für Hochfrequenztechnik, 1969 die technische Werkstatt „Linn Elektro“. Sie produzierte zunächst hauptsächlich Laboröfen und kleine Induktions-Feingussanlagen. 1974 begann der Export nach Osteuropa, vornehmlich nach Russland, dann folgte der Sprung nach Asien und China. 1979 wurde in einem vergrößerten Werk das Produktionsprogramm um Induktionserwärmungsanlagen, Mikrowellen- und Vakuumöfen erweitert. Seit 1989 heißt die Firma „Linn High Therm GmbH“. 1991 folgte der Ausbau der Produktionskapazität speziell für den mittleren Industrieofenbau durch Übernahme des VEB Elektro, Bad Frankenhausen. Linn High Therm ist spezialisiert auf die Fertigung elektrisch beheizter, kundenspezifischer Anlagen für Nischenanwendungen in der Industrie. Zur Produktpalette gehören u. a. Brenn-, Entbinderungs- und Sinteröfen für Keramik, Probenverarbeitungsanlagen für die Spektroskopie, Präzisions-Feingussanlagen vor allem für Titan und Superlegierungen, Induktions- und Mikrowellenerwärmungsanlagen für unterschiedliche Anwendungen, Vakuumöfen, Hochdrucksinteröfen bis 100 bar sowie Rohr- und Drehrohröfen in allen denkbaren Ausführungen und Größen. Induktionsgeneratoren bis 1 MW werden bei der seit 2003 zur Firmengruppe gehörigen slowenischen Tochterfirma Induktio gefertigt. Linn High Therm liefert regelmäßig in mehr als 40 Länder. Die Exportquote liegt bei über 60 Prozent, wobei sich Auslandsaktivitäten auf Osteuropa, Russland, China und Südostasien konzentrieren. In Deutschland sind in beiden Werken mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Exponat:

Modell eines Mikrowellen-Durchlaufofen auf Spezialtransporter

Das Modell wurde auf einer Messe präsentiert und anschließend großzügiger Weise von der Firma Linn dem Museum als Leihgabe überlassen.